Das Messer der Heckenschere

Die motorbetriebenen Heckenscheren verfügen über verschieden Schnittlängen und Messer. Zu unterscheiden ist zuerst zwischen Schwertlänge und Schnittlänge. Das Schwert ist immer länger als die eigentliche Schnittfläche. Außerdem verfügt die Heckenschere über eine höhere Leistung, aber auch höheres Gewicht, je länger das Schwert ist. Die meisten Heckenscheren besitzen eine Schnittlänge von dreißig bis hundert Zentimeter. Große Schnittlängen der Heckenschere sind geeignet für große leicht zu erreichende Flächen, kleinere Heckenscheren sind für schwererreichbarere Stellen geeignet. Der Messerbalken ist das Herzstück der Heckenschere. Der Messerbalken ist bei einigen Modellen mit einer Schiene verbunden, die der Heckenschere mehr Stabilität verleiht. Am Messerbalken befindet sich die Säge, die umso schneller arbeitet, wenn an beiden Seiten eine vorhanden ist. Mache Messerköpfe können verstellt werden und geben der Heckenschere somit eine bessere Handlichkeit.

Bei der Heckenschere lassen sich zwei Schneidearten unterscheiden. Bei der einen ist die eine Schneide der Säge festverankert und die andere bewegt sich, bei der zweiten Art bewegen sich beide Schneiden gleichzeitig. Die zweite Variante verbessert die Qualität des Schnitts und wird doppeltgegenläufiges Messer genannt. Die Messer der Heckenschere bedürfen einer gesonderten Pflege. Zum einen müssen sie geschliffen werden um voll funktionsfähig zu bleiben auf der anderen Seite müssen sie richtig gelagert werden. Die beste Lagerung erfolgt in Öl, das in den mitgelieferten Messerbehälter für die Heckenschere gefüllt wird. Eine andere Variante ist das Einölen der Messerschneiden und das Ganze anschließend in einem alten Tuch zu lagern. Wenn Sie sich das Schleifen der Messer nicht zu trauen, suchen Sie einen Fachmann auf. Sie merken, dass die Heckenschere nachgeschliffen werden muss, wenn die Pflanzen nicht mehr abgeschnitten, sondern abgerissen werden.